and back again.

*_*

Hiiiiii!

Gibt es sowas wie einen Preis für das Meistern unerfüllbarer Aufgaben? Sowas wie einen Herkulesorden? Wenn ja, bewerbe ich mich hiermit. Ich habe gerade meinen Rucksack (probe-)gepackt und alles – A-L-L-E-S – reingebracht. Nachdem ich zwei fette Pakete heimgeschickt hab… Psst!

Mann, bin ich erleichtert! Jetzt darf der Rucksack bloß nicht platzen unterwegs. 😐

Puh, ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen!

Resumen, Teil 3

Das dürfte ja langsam bekannt sein. *g*



Sprachschulen gibt es hier wie Sand am Meer – oder zumindest fast. 😉
Ich kann nichts über die anderen sagen – aber Cursos Internacionales von der Uni Salamanca (cursos.usal.es) ist wirklich super.
Die Kurse sind vielleicht nicht die billigsten (ich hab keinen Vergleich gemacht, muss ich zugeben), aber sie sind ihr Geld wert.
1. Die Lehrer sind außergewöhnlich gut (zumindest die, die ich hatte) und man merkt, dass sie ihren Job gerne machen. Man bekommt alles wunderbar erklärt (die müssen eine Engelsgeduld haben. *g*) und das Lehrmaterial (ist im Preis drin) ist erstklassig.
2. Die Gruppen sind klein – höchstens 15 Leute in einer Klasse – und gut aufeinander abgestimmt; alle haben mehr oder weniger das gleiche Niveau (das kommt von Einstufungstest), was den Unterricht sehr angenehm macht – weder zu schnell noch zu langsam. 🙂
3. Man kann außer Grammatik und Practicas Comunicativas (beides „Pflicht“) noch andere Fächer wählen: Kunst, Geschichte, Wirtschaftsspanisch, spanische Kultur, etc.
4. Jede Woche (fast) kann man einen spanischen Film (umsonst) anschauen. (Also, mir haben die nicht gefallen, aber das ist ja Geschmackssache *g*)
5. Es gibt organisierte Ausflüge (für die man allerdings zahlen muss, aber…) z.B. nach Toledo oder Segovia, aber auch ein Wochenende nach Portugal oder Andalusien.
6. Sie organisieren (wenn man das will) die Unterkunft in einer Familie; im Sommer auch in einem der Uniwohnheime.
7. Man ist als Student der Uni immatrikuliert – das heißt, dass man (soweit ich weiß) in der Unikapelle heiraten darf. Wenn das kein Grund ist. ;)))

Sonst… fällt mir gerade nichts ein. Mal davon abgesehen, dass anscheinend die Kurse der Uni recht angesehen sind; aber bei den Lehrern ist das auch kein Wunder. 🙂

Resumen, Teil 2

Wie gesagt, einfach drüber weglesen. 😉


Also… wer in Salamanca bleiben will, ist nicht in Gefahr, dass er unter der Brücke schlafen muss. Selbst wer bei seiner Ankunft noch kein Dach über dem Kopf hat, müsste relativ schnell was finden. Wenn er Spanisch kann und spontan ist. 🙂 (Oder einen Freund hat, der Spanisch kann… das hab ich mir nicht ausgedacht, eine hat das wirklich so gemacht.)

Eine WG kann man z.B. übers Internet finden (z.B. http://websou.usal.es/ oder http://www.compartepiso.com) oder über die Zettel die überall aushängen; Wohnheime auch übers Internet… es gibt private und welche von der Uni(http://www3.usal.es/~residen/).
Manche Sprachschulen organisieren Unterkünfte (wie zB auch Cursos Internacionales, wobei man nur im Sommer die Wahl zwischen Familie und Wohnheim hat, den Rest des Jahres bieten sie nur Unterbringung in Familien an. Man kann aber natürlich selber versuchen, in einem der Wohnheime unterzukommen).

Am billigsten dürfte wohl die Unterbringung bei einer Familie sein; allerdings muss man das auch mögen. Einerseits hat man schnell Anschluss, muss immer spanisch reden usw, andererseits kann man auch wirklich großes Pech haben (man darf die Heizung nicht anmachen, man darf die Jalousien nicht aufmachen, man wird für die Dauer des Aufenthalts mit Kartoffeln, Eiern und Suppe gefüttert…).

WG ist vielleicht ein guter Kompromiss zwischen Wohnheim und Familie… was soll ich sagen, WGs sind hier auch nicht anders als in Deutschland.

Die für Spanien (glaub ich) wohl typischste Lösung ist ein Wohnheim. In der Regel mit einer Cafeteria (also ein bisschen anders als bei uns). Davon gibt es auch Unmengen; nicht alle haben eine Homepage (was die Suche von Deutschland aus vielleicht ein bisschen einschränkt), aber es ist nicht zu schwer eine zu finden, wie mein Beispiel zeigt. 😉

Las Arribes ist ein recht neues Wohnheim (2005 eröffnet) recht außerhalb. Nicht tragisch, man kann eigentlich alles in Salamanca zu Fuß erreichen, aber wer „mittendrin“ sein will, sollte es sich zweimal überlegen (ich hab ca. ne halbe Stunde Fußweg zum Unterricht). Es sei denn, er will Jura studieren – die Fakultät ist einmal um die Ecke. 😉
Die Zimmer sind recht groß und haben alles, was man so braucht (naja, wenn ich länger bleiben wollte, wäre ein Herd ganz nett…): Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Telefon, Kühlschrank, Mikrowelle, Heizung (sehr wichtig!!!), Internetanschluss (so ziemlich das einzige, wofür man nicht extra zahlen muss) und ein eigenes BAD.
Es gibt einen Waschraum und Computer und was sonst so dazugehört.
Es gibt keine Sperrstunde und es ist immer jemand am Eingang; das kann auch nerven. Was nicht so toll ist, dass man Besucher in eine Liste eintragen muss und dass kein Besuch nach Mitternacht erlaubt ist. Aber wie gesagt, für die relativ kurze Zeit hier ist das auszuhalten.

Sonst… nichts weiter, das wäre alles, was zu sagen ist. 🙂

Resumen, Teil 1

Der Duden sagt, dass man Resümee schreiben muss. Das schaut furchtbar aus… aber was solls. 😉

Wie auch immer… ich hab gedacht, dass ein kleines Resümee (ach, das ü!) vielleicht nicht schaden würde. Zweifellos eher uninteressant, also einfach ignorieren.


Salamanca ist eine sehr charmante Stadt; alt, gemütlich, verwinkelt, lebendig – schön. Und sehr… ocker. 😉 Alle alten Häuser (und auch ein paar neue) sind aus Sandstein, der einen… orange-ocker-was auch immer-Ton hat.
Die Plaza Mayor, das Zentrum, ist wunderschön – ich habe bei weitem nicht alle Plazas in Spanien gesehen, aber ich glaube aufs Wort, dass die Plaza in Salamanca die schönste Spaniens ist.
Bei schönem Wetter scheint die halbe Stadt da zu sein, entweder in den Cafes oder auf den Bänken/dem Boden. Wer sich verabredet, trifft sich „unter der Uhr“.
Besichtigungen kann man ohne Ende machen: Unmengen von Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten: Casa de las Conchas, die Uni, die Palacios, die Kloster… wonach immer einem gerade ist. 😉

Salamanca ist sehr lebendig und sehr an Ausländer gewohnt (ich habe den Verdacht, dass es deshalb auch halbwegs anständiges Eis gibt. *g*). Wer weggehen will, hat endlos Möglichkeiten… Tapas sind billig und an fast jeder Ecke zu haben, und weil Salamanca eine von Studenten geprägte Stadt ist, ist fast jede Nacht eine Menge los. Am meisten Dienstag und Donnerstag.
Einkaufen kann man am besten in der Calle Toro, die gleich von der Plaza Mayor aus weggeht (mehr oder weniger Richtung Norden) – da gibt es Zara, Stradivarius, Promod, den nicht wegzudenkenden H&M, Bershka und noch einige andere kleinere Läden. Ähnlich schaut das Angebot im Einkaufszentrum „El Tormes“ aus, das außerhalb der Stadt (im Süden) liegt. Mit dem Bus ist es aber nicht sehr weit. Und zusätzlich gibt es da noch einen Mediamarkt und (wen wunderts?) einen ALDI. 🙂

Und wer was anderes sehen will… der kann einfach (und für relativ wenig Geld) andere Städte anschauen: Madrid, Avila, Toledo, Segovia, Cáceres, Zamora, León… Oder nach Portugal rüber fahren.
Allgemein ist alles (aus münchner Sicht) relativ billig; bis auf Drogerieartikel… dafür muss man unglaubliche Preise zahlen.

Die Leute sind nett… wenn man Spanier findet. 😉
Alle sind sehr nach der Mode gekleidet – wirklich alle, egal ob drei (wer hätte gedacht, dass es soooo kleine Ponchos gibt?) oder achtzig (ich sage nur „grüne Netzstrümpfe“). Und vor allem unter dem männlichen Teil der Bevölkerung hat eine schreckliche Mode um sich gegriffen. Vokuhila. Bevorzugt kombiniert mit Dreadlocks. *schauder* Ich bin immer noch ganz geschockt, wenn ich das seh. 🙂

Der Lebensrhythmus ist ein… bisschen anders als gewohnt. Zum einen ist da die Siesta, normalerweise zwischen zwei und vier/fünf, kommt ganz drauf an. Dann sind viele Geschäfte (von Supermärkten und Läden wie H&M abgesehen) zu und allgemein ist tote Hose. Dafür füllen sich die Straßen (und vor allem die Plaza Mayor) ab acht Uhr abends mit unglaublichen Menschenmassen. Anscheinend ist da ganz Salamanca auf den Beinen. Ziemlich verwirrend. 🙂

Aber wie gesagt, eine sehr charmante Stadt, und auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn er nicht unbedingt drei Monate dauern muss. 🙂

o.O

Man lernt doch immer was dazu… Bananen sind Beeren?!

Hui.



A propos dazulernen… die anderen in meiner Klasse sind echt nette Leute; aber manchmal frag ich mich schon (ich muss aber sagen, dass das immer von den gleichen kam).

S (erklärt, wie man Schinken und Lomo macht): Also, man nimmt das Bein vom Schwein und tut Salz drauf, dann hängt man das für ungefähr zwei Jahre auf. Für Lomo nimmt man die Lende, tut sie in einen Darm und hängt das dann für ungefähr ein Jahr auf.
G: Und wann wird das gekocht?
S: …gekocht?
G: Ja, gekocht.
S: Das wird nicht gekocht.
G: Das ist rohes Fleisch?! Ich hab rohes Fleisch gegessen?!?!?! Aber warum sind wir dann nicht alle krank?
S: Warum solltest du krank sein?
G: Aber wenn das Fleisch roh ist und da zwei Jahre hängt, müssten wir doch alle vergiftet sein, oder?
S: …nein.

Da hat einiges in mir rebelliert (vielleicht hab ichs leichter, auf deutsch heißt das wenigstens roher/gekochter Schinken, aber ich hab den Eindruck, dass sie selbst dann noch so entsetzt gewesen wäre…). Dass Salz zum Konservieren benutzt wird, ist ja nun wirklich keine besonders neue Idee. Genauso wie die Methode, Fleisch an der Luft zu trocknen…
____________

(Im Unterricht haben wir über verschiedene Gerichte geredet, die man so als Tapas essen kann. Schweinerüssel, Schweinebacke… *g*)
G: Und sie [R.] hat Morcilla (Blutwurst) gegessen. Ih.
R: Eeeeklig. Blut!
G: Essen das viele Leute hier?
JM (der Lehrer): Ja, schon… also, es ist kein alltägliches Essen, aber die Leute essen das schon.
R: Aber ist das nicht ungesund? Ich meine, da ist doch Eisen drin, oder?

Äh ja. Und Eisen ist ja so ungesund. Nicht, dass ich Blutwurst für das gesündeste Essen halten würde (ich hätte da aber eher ans Fett gedacht), aber Eisen?! Klar, es gibt von allem ein Zuviel, aber bitte?! Was manche (ahem) Firmen an Eisen in die Cornflakes mischen ist auch nicht von schlechten Eltern und das isst man wahrscheinlich öfter als Blutwurst. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht den Eindruck habe, dass sie sich sonst sehr um gesunde Ernährung schert.

Aber ich hab hier ja auch erfahren, dass Kartoffeln ungesund sind und dick machen.

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(Bei einem (zugegeben ziemlich) blöden Test, was für eine Art „Reisender“ wir denn sind:
Frage: Möchtest du reisen wie:
A)Robinson Crusoe
B)James Bond
C)Obelix (daraus bin ich nicht schlau geworden)

G: Wer ist Robinson Crusoe? (Sie kannte aber „Swept Away“)
B: Wer ist Obelix? (Gut, man muss Obelix nicht kennen, das ist wohl eher was europäisches… Aber Robinson Crusoe hat mich überrascht)

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Aber das sind ja auch immer die beiden, die eine Frage stellen, nachdem sie beantwortet wurde.

JM: In Konditionalsätzen steht como immer mit Subjuntivo, weil mit Indikativ ist es ja eine kausale Konjunktion…
G: Steht como immer mit Subjuntivo? Kann ich nicht auch sagen [hier kommt ein Kausalsatz mit como]?
JM: Doch, das kannst du, aber das ist dann ein Kausalsatz, kein Konditionalsatz.
G: Achso. Okay.

Der Mann hat echt eine Engelsgeduld.

Besser spät als nie, oder?

Also, weil mich jemand gefragt hat, und weil meine Auskunft vermutlich nicht besonders erleuchtend war… hier eine Karte vom Jakobsweg in Spanien/Portugal. Und ein bisserl weiter unterhalb (jajaaaa; südlich), recht knapp vor der portugiesischen Grenze (jetzt dürfte klar sein, warum meine Erklärungen nicht sehr erleuchtend sind. *g*) ist Salamanca.

Voilá:

 

Gut Nacht. *gähn*

C_C

¡Puente!

Sehr fein: die nächsten Tage sind frei. Gestern war Día de la Constitución, heute war… gar nix, ich hab einfach geschwänzt, morgen ist Feiertag (Mariä Empfängnis), und dann ist Wochenende. 🙂
Und DANN sind noch die Klausuren und am Freitag düs ich wieder heim.

Gestern war ich mit D. in León. Das ist eine sehr, sehr schöne Stadt im Norden von Salamanca (ich schätze mal… 250 km?); ist auch eine Station des Jakobswegs. Hat eine tolle Kathedrale und ein Gaudí-Haus und einen schönen Fluss (was jetzt nicht ganz so einzigartig ist *g*) und überhaupt sehr schöne Häuser.
Es war recht kalt, aber wenn man eh dauernd rumläuft, merkt man das nicht so. Und weil Día de la Constitución war und wir auf so eine Art Kundgebung der PP gestoßen sind, bin ich jetzt stolze Besitzerin (und Eigentümerin) einer spanischen Verfassung. 🙂

Wir sind recht spät heimgekommen und ich war sehr, sehr müde, aber die Stadt ist es auf jeden Fall wert.

Grüßle,
C_C

Ugh

Kann mir jemand verraten, warum ich sooo müde bin? Ich bin noch nicht so alt, dass ich ein Mittagsschläfchen brauche, oder?

… oder ich werde zum Murmeltier. In ein paar Jahren halte ich einfach Winterschlaf. Kling gut. *gähn*

Wochenende!!

Am Dienstag war BULATS. Das ist ein Sprachtest, mit dem vor allem Firmen die Sprachkenntnisse ihrer Angestellten einstufen.
Normalerweise kostet der einiges, aber weil wir (die Sprachstudenten) den testen mussten, durften wir ihn umsonst machen. 😉 Und ein Zertifikat kriegen wir auch. Hinterher meinte eine von uns: „Super, ein Diplom, wo „Idiot“ draufsteht!“ War schon ein bisschen schwer. 😉

Danach ist S. zu mir gekommen und wir haben „Pirates of the Caribbean – Dead Man’s Chest“ angeschaut. Schon lustig, aber irgendwie… ich weiß nicht. Entweder war da kaum Handlung, oder mein Spanisch reicht nicht aus. Wie auch immer – war ein bisschen wie ein Mix aus „Herr der Ringe“ und „Highlander“. Vielleicht noch ein bisschen „Der weiße Hai“ obendrauf (diese Krakenarme waren schon recht schaudrig).

Heute Abend treff ich mich nochmal mit S. und morgen Abend bekocht D. ihre WG mit Knödeln und Schwammerlsoße. 🙂 Da konnte ich nicht nein sagen. 😉

Sonst hab ich nix besonderes zu erzählen… aber ist ja nicht unbedingt was schlechtes, hm? 😉

Besos,
C_C

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