Resumen, Teil 1

Der Duden sagt, dass man Resümee schreiben muss. Das schaut furchtbar aus… aber was solls. ;)

Wie auch immer… ich hab gedacht, dass ein kleines Resümee (ach, das ü!) vielleicht nicht schaden würde. Zweifellos eher uninteressant, also einfach ignorieren.


Salamanca ist eine sehr charmante Stadt; alt, gemütlich, verwinkelt, lebendig – schön. Und sehr… ocker. ;) Alle alten Häuser (und auch ein paar neue) sind aus Sandstein, der einen… orange-ocker-was auch immer-Ton hat.
Die Plaza Mayor, das Zentrum, ist wunderschön – ich habe bei weitem nicht alle Plazas in Spanien gesehen, aber ich glaube aufs Wort, dass die Plaza in Salamanca die schönste Spaniens ist.
Bei schönem Wetter scheint die halbe Stadt da zu sein, entweder in den Cafes oder auf den Bänken/dem Boden. Wer sich verabredet, trifft sich „unter der Uhr“.
Besichtigungen kann man ohne Ende machen: Unmengen von Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten: Casa de las Conchas, die Uni, die Palacios, die Kloster… wonach immer einem gerade ist. ;)

Salamanca ist sehr lebendig und sehr an Ausländer gewohnt (ich habe den Verdacht, dass es deshalb auch halbwegs anständiges Eis gibt. *g*). Wer weggehen will, hat endlos Möglichkeiten… Tapas sind billig und an fast jeder Ecke zu haben, und weil Salamanca eine von Studenten geprägte Stadt ist, ist fast jede Nacht eine Menge los. Am meisten Dienstag und Donnerstag.
Einkaufen kann man am besten in der Calle Toro, die gleich von der Plaza Mayor aus weggeht (mehr oder weniger Richtung Norden) – da gibt es Zara, Stradivarius, Promod, den nicht wegzudenkenden H&M, Bershka und noch einige andere kleinere Läden. Ähnlich schaut das Angebot im Einkaufszentrum „El Tormes“ aus, das außerhalb der Stadt (im Süden) liegt. Mit dem Bus ist es aber nicht sehr weit. Und zusätzlich gibt es da noch einen Mediamarkt und (wen wunderts?) einen ALDI. :)

Und wer was anderes sehen will… der kann einfach (und für relativ wenig Geld) andere Städte anschauen: Madrid, Avila, Toledo, Segovia, Cáceres, Zamora, León… Oder nach Portugal rüber fahren.
Allgemein ist alles (aus münchner Sicht) relativ billig; bis auf Drogerieartikel… dafür muss man unglaubliche Preise zahlen.

Die Leute sind nett… wenn man Spanier findet. ;)
Alle sind sehr nach der Mode gekleidet – wirklich alle, egal ob drei (wer hätte gedacht, dass es soooo kleine Ponchos gibt?) oder achtzig (ich sage nur „grüne Netzstrümpfe“). Und vor allem unter dem männlichen Teil der Bevölkerung hat eine schreckliche Mode um sich gegriffen. Vokuhila. Bevorzugt kombiniert mit Dreadlocks. *schauder* Ich bin immer noch ganz geschockt, wenn ich das seh. :)

Der Lebensrhythmus ist ein… bisschen anders als gewohnt. Zum einen ist da die Siesta, normalerweise zwischen zwei und vier/fünf, kommt ganz drauf an. Dann sind viele Geschäfte (von Supermärkten und Läden wie H&M abgesehen) zu und allgemein ist tote Hose. Dafür füllen sich die Straßen (und vor allem die Plaza Mayor) ab acht Uhr abends mit unglaublichen Menschenmassen. Anscheinend ist da ganz Salamanca auf den Beinen. Ziemlich verwirrend. :)

Aber wie gesagt, eine sehr charmante Stadt, und auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn er nicht unbedingt drei Monate dauern muss. :)

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